Konversion in Lütjenburg

(Stadtplanung / Umnutzung von Gebäuden und Flächen)

Luftbild von Lütjenburg

Lütjenburg verändert sich: nach über 50-Jahren als Garnisonsstadt hat die Bundeswehr Lütjenburg im Dezember 2012 verlassen. Nun gilt es, ehemalige Kasernengelände neu zu beleben.

Die Veränderung eines ehemaligen Bundeswehrgeländes in eine städtische Fläche mit ziviler Nutzung wird als Konversion bezeichnet. Die Stadt hat die Chance, die Fläche baurechtlich nach ihren Vorstellungen neu zu planen. Hierfür kann sie beispielsweise festlegen, ob sich Gewerbe-, Wohn- oder Freizeitangebote auf der Fläche ansiedeln sollen. Oder planen wie das Gelände für Autos, Fahrradfahrer und Fußgänger erreichbar ist und welche Parkflächen sich auf dem Gelände befinden. 

Die Stadt Lütjenburg stellt sich aktiv der Aufgabe der Konversion und möchte die neugewonnene Fläche im Schulterschluss mit den Bürgern entwickeln. Im Jahr 2012 wurden Ideen für das Konversionsgelände in zwei Bürgerworkshops gesammelt und priorisiert. Die Stadt Lütjenburg und ihre Bürger haben die gemeinsame Vision, das Gelände für Gesundheit, Freizeit und Tourismus aber auch für Dienstleistungen und Gewerbe zu entwickeln. Diese Vision wurde in einem städtebaulichen Rahmenplan konkretisiert und wird nun schrittweise umgesetzt.

Ansprechpartner:

Bürgermeister
Dirk Sohn
Rathaus
Oberstraße 7
24321 Lütjenburg
dirk.sohn@stadt-Luetjenburg.de

 

Nach gründlicher Beteiligung aller Interessierten konnte die Stadtvertretung im März 2017 alle notwendigen Beschlüsse herbeiführen, damit der Bürgermeister die 25. Änderungen des Flächennutzungsplanes beim Land zur Genehmigung vorlegen konnte. Mit der Genehmigung würde dann in der Mitte des Jahres 2017ein weiterer, großer Schritt erfolgt sein, um das Kasernengelände weiter entwickeln zu können. Den Plan können sie nachfolgend unter "Aktuelle Downloads" als PDF-Datei einsehen.

Hier können bis zu 30 Personen Schutz vor Regen finden

Im Jahr 2016 standen die ersten Schritte zur Entwicklung der Freizeitfläche an. Es entstand eine Wanderweganbindung sowie die erste Wetterschutzhütte.

 

Freigabe der neuen Straße

Mit der Fertigstellung der Ferdinand-von-Schill-Straße im Dezember 2015 wurde die Erschließung des ersten Teilabschnittes abgeschlossen.Jetzt können die Investoren ihre Betriebe dort ansiedeln.