Städtischer Kindergarten "Schatzkiste" - Laternenfest einmal anders

Wie in jedem Jahr, so wollten die Kinder der Sterntalergruppe des städtischen Kindergartens „Schatzkiste“ auch in diesem Jahr Laterne laufen. Einen großen Laternenumzug mit allen Kindern und Eltern des Kindergartens konnte es ja leider nicht geben.

Gemeinsam mit den Gruppensprechern wurde eine erste Idee entwickelt. Ein Laternenfest in der Tannenschlucht wäre großartig. Diesen Vorschlag der Gruppensprecher fanden alle Kinder der Gruppe gut, und so wurde noch gemeinsam entschieden, was gegessen und getrunken werden sollte.

Am 11.11.2020 war es dann endlich soweit, alle Kinder trafen sich mit ihren Laternen am Kindergarten und wir machten uns auf den Weg. Dort angekommen durfte erst einmal gespielt werden. Als es dann endlich dunkel wurde gab es warmen Kakao und Marshmallows, lecker! Alle mutigen Kinder konnten auch noch einmal im Dunkeln den Spielplatz erkunden. Am Ende sangen wir noch Laternenlieder, bevor die Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden.

Alle Kinder waren sich einig, es war ein toller Nachmittag!

 

"Historisches Lütjenburg" - Der Bildkalender 2021 ist da "

Auch im kommenden Jahr 2021 haben geschichtlich Interessierte in Stadt und Land die Möglichkeit, sich monatlich an lokalhistorischen Motiven im neuen Bildkalender zu erfreuen.

Wieder ist es den engagierten Mitgliedern des Arbeitskreises Stadtarchiv gelungen, eine sehenswerte Bildergalerie historischer Aufnahmen zusammen zu stellen.

Das Titelbild zeigt einen Blick auf die Stadt Lütjenburg von Südwesten her – es ist ein Aquarell des Stöfser Malers Karl Decker, das derzeit im Vorzimmer des Bürgermeisters hängt. „Highlights“ sind sicherlich wieder die Personenbilder – diesmal ein Gruppenfoto der Realschulklasse M8 aus dem Jahre 1955 und ein Bild der Freiwilligen Feuerwehr vor dem Bismarckturm im Jahre 1900.

Besondere Berücksichtigung fand diesmal auch der Lütjenburger Maler Friedrich Wilhelm Biehl mit einem Gemälde zum Titel „Versteigerung von Großvieh im Raum Lütjenburg“ und sechs Zeichnungen zu besonderen Höhepunkten der Lütjenburger Stadtgeschichte. Und wer noch nicht das Notgeld kennt, das die Stadtväter im Jahre 1921 haben herstellen lassen, der muss das Blatt des Monats März studieren. Weitere interessante Motive ergänzen die genannten Bilder.

Wie schon in den letzten Jahren ist der Preis bei 12,00 € stabil geblieben. Der Bildkalender ist erhältlich am Lütjenburger Markt im Tourist – Büro und in der „Buchhandlung am Markt“. Außerdem besteht noch die Möglichkeit, ihn in der Städtischen Bücherei und im Rathaus im Vorzimmer des Bürgermeisters zu erwerben.

 

Corona-Virus - Informationen der Stadt Lütjenburg

Die Auswirkungen durch das Corona-Virus sind bei jedem Menschen unterschiedlich. Bei den meisten infizierten Menschen entwickeln sich zum Glück nur leichte bis mittelschwere Symptome.

Unsere Solidarität gilt jetzt den anderen Menschen, den Risikogruppen, damit wir möglichst alle gemeinsam gut durch diese Krise kommen. Jeder sollte sich jetzt solidarisch zeigen und Kontakte vermeiden, Maske tragen und die weiteren Hygieneregeln einhalten.

Gemeinsam sind wir Lütjenburg und gemeinsam können wir gut durch diese Krise kommen.

Deshalb haben wir folgende Veranstaltungen der Stadt, des Seniorenbeirates und des Bürgerbeirates und teilweise in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsvereinigung und der Bundeswehr abgesagt:

  • Mittwoch, 4. November 2020 / Grünkohlessen der Senioren im Champ
  • Donnerstag, 5. November 2020 / Sitzung Bürgerbeirat
  • Sonntag, 15. November 2020 / Veranstaltung zum Volkstrauertag am Ehrenmal
  • Mittwoch, 18. November 2020 / Kriegsgräbersammlung
  • Anleuchten Weihnachtsbaum am Bürgerbrunnen (Veranstaltung Wirtschaftsvereinigung und Stadt)
  • 12. und 13. Dezember 2020 / Winterzauber im Rathaus
  • Weihnachtsmarkt am Bürgerbrunnen
  • Neujahrsempfang 2021
  • Januar 2021 / Holocaust-Gedenktag

Das Rathaus bleibt aufgrund der Corona-Pandemie bis auf Weiteres geschlossen!

Während der Öffnungszeiten sind wir telefonisch unter 04381 / 402022 erreichbar und es können bei Bedarf Termine vereinbart werden.

Wir bitten um Verständnis
Dirk Sohn – Bürgermeister -

 

Corona-Virus - Allgemeine Information

Bürgermeister Dirk Sohn weist darauf hin, dass über die Website des Kreises Plön (www.kreis-ploen.de) sehr gut über den Corona-Virus informiert wird. Insbesondere können Sie über vorhandene Links, wie z.B. zur Bundeszentrale über gesundheitliche Aufklärung  (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2) weitergehende Informationen erhalten.

Landesverordnung, Erlass und Quarantäne-Verordnung im Internet unter:
(https://schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse)

Vermeiden Sie körperliche Kontakte, halten Sie möglichst 2m Abstand zu anderen Personen!
Tragen Sie eine einfache Schutzmaske!

" 30 Jahre Deutsche Einheit"

Liebe Lütjenburgerinnen und Lütjenburger!

Am 3. Oktober 1990 ging für die meisten Deutschen ein Traum in Erfüllung. Aus der DDR und der Bundesrepublik Deutschland wurde ein wiedervereinigtes Deutschland. Träume wurden wahr oder erst mit der Wiedervereinigung geboren.

Das Jubiläum „30 Jahre Deutsche Einheit“ können wir leider wegen der Corona Pandemie nicht so feiern, wie wir es gern getan hätten, aber ich möchte auf diesem Wege unserer Partnerstadt Stadt Sternberg für ihre Freundschaft danken.

Aus unserer Partnerschaft, die in so stürmischen Zeiten ihren Anfang nahm, entwickelte sich in den Jahren nach der Wende ein offener und intensiver Erfahrungsaustausch zwischen unseren Städten.

Schnell zeigte sich, dass enge persönliche Kontakte am besten dabei helfen, Klischees und Vorurteile zu überwinden. Denn die Bürgerinnen und Bürger aus Sternberg und Lütjenburg sind aufeinander zugegangen und haben sich füreinander interessiert. Bei den vielen Besuchen wurde über die Jahre ein vielfältiges Netz von Beziehungen und persönlichen Kontakten geknüpft.

Die Erfahrung zeigt, dass einmal angeschoben, eine Städtepartnerschaft vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger lebt. Ihr Einsatz, ihr Interesse ist das tragende Element. Die Kontakte von Mensch zu Mensch sind es letztlich, die Städtepartnerschaften so erfolgreich machen. Denn sie sprechen den Einzelnen an und geben ihm die Möglichkeit, aktiv zu werden und etwas zu bewegen. Durch den wechselseitigen freundschaftlichen Austausch haben Partnerschaften zwischen einer ost- und einer westdeutschen Stadt wie die unsere auch dazu beitragen können, in unserem Land eine gesamtdeutsche Identität zu entwickeln. Denn damit zusammenwächst, was zusammengehört, müssen Menschen da sein, die diesen Prozess tragen.

Die Städtepartnerschaft kann heute auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit bei vielen Projekten zurückblicken sowie auf viele Begegnungen im kulturellen und sozialen Bereich. Und sie hat, davon bin ich überzeugt, eine ebenso erfolgreiche Zukunft vor sich. Mit einem Wort, unsere Partnerschaft lebt.

Ich danke den Sternberginnen und Sternbergern im Namen der Lütjenburger Stadtvertretung, unseres Bürgermeisters Herrn Sohn und aller Lütjenburgerinnen und Lütjenburger für Ihr Engagement, für Ihre Partnerschaft und für Ihre Freundschaft. Ein ganz besonderer Dank gilt all denjenigen, die sich aktiv in die Städtepartnerschaftskommissionen mit viel Engagement eingebracht haben und heute noch einbringen.

Ich bin sicher, dass die Gemeinsamkeiten zwischen unseren Städten noch lange bestehen und durch zahlreiche weitere Begegnungen stetig gefestigt und noch ausgebaut werden.

Zum Schluss eine Bitte:
Lassen Sie uns nicht müde werden, auch weiterhin die jüngere Generation zu motivieren und in die Arbeit der Kommissionen einzubinden, damit unsere Freundschaft auch langfristig anhält.

Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute und bleiben Sie gesund.

Siegfried Klaus
Bürgervorsteher Stadt Lütjenburg
und Vorsitzender der Städtepartnerschaft Lütjenburg - Sternberg

 

Instandsetzung Bismarckturm Lütjenburg

 

Der Bismarckturm Lütjenburg ist das Wahrzeichen der Stadt Lütjenburg. Er ist ein runder Turm von 18,6 m Höhe mit einer vorspringenden Aussichtsplattform an der Spitze. Er wurde im Jahr 1898 erbaut und ist eingetragenes Kulturdenkmal.

Aufgrund der herausgehobenen bundesweiten Bedeutung des Bismarckturms fördert die Bundesregierung in Form der Beauftragten für Kultur und Medien über das Land Schleswig-Holstein diese Baumaßnahme in Höhe von 300.000,-€. Die Baukosten brutto belaufen sich auf 594.000,-€. Der stellvertretende Bürgermeister Thomas Hansen freut sich sehr über den Baubeginn und betont, dass die Sanierung aufgrund der Bedeutung des Baudenkmals ohne Alternative war, auch wenn dies eine enorme Belastung für den städtischen Haushalt darstellt. Bis zum Jahresende soll die Maßnahme abgeschlossen sein.

Der Bismarckturm weist am Turmkopf größere Schäden auf. Einige Bauteile sind am Ende ihrer Nutzungsdauer angekommen und müssen instandgesetzt bzw. ausgetauscht werden.

Es ist folgende Vorgehensweise geplant:

  • Herstellen einer Plattform zur Aufnahme des Fassadengerüstes oberhalb des Restaurantbereiches
  • Einrüsten des Turmes
  • Bestandsschonender Rückbau des Brüstungsmauerwerks, nach Möglichkeit unter Erhalt der historischen Steine
  • Freilegen der Betonelemente der vorspringenden Aussichtsplattform
  • Ausbauen der nicht mehr zu reparierenden Betonelemente
  • Instandsetzen der Betonelemente, die nur geringe Schäden ausweisen (Schadstellensanierung)
  • Entfernen des alten und abgängigen Farbanstrichs von den alten Betonelementen des Turmkopfes an der Turmaußenseite
  • Wiederaufbau der Plattform mit neuen Betonelementen unter Berücksichtigung der vorhandenen Formgebung. Sichern der Formgebung durch ein detailliertes Aufmaß und durch Herstellen von Negativformkörpern.
  • Wiederherstellen des Brüstungsmauerwerks
  • Herstellen einer dauerhaften Abdichtung der Plattform in Verbindung mit der Flachdachrichtlinie, Ausführung für genutzte Dächer, Oberflächengestaltung wird mit dem Denkmalschutz vor Ausführungsbeginn abgestimmt.
  • Instandsetzung von Rissen im Außen- und Innenmauerwerk nach statischen Erfordernissen
  • Verankern des Verblendmauerwerks an das tragende Hintermauerwerk durch Einbau von nicht rostenden Verblendsanierankern in Kreuzungspunkte der Fugen
  • Erneuern des abgängigen Fugenmörtels im Außenmauerwerk
  • Schimmel- und Putzsanierung im Turminneren (Sanier-/Opferputz)
  • Farbliche Gestaltung der Innenwandflächen
  • Schadstellensanierung an der Treppenanlage
  • Riss-Sanierung an der Treppenanlage
  • Ausbau der Kunststoff-Fensterelemente am Turmbau und Einbau von Fenstern mit Metallrahmen als Nachbau der historischen Fenster
  • Erneuerung der Turmbeleuchtung im Turminneren

Das Ing.-Büro Buttenschön, Forster und Frahm aus Kiel übernimmt die Planung und Bauleitung. Stadtreferent Stefan Leyk betreut das Projekt federführend für den Bauherrn, d.h. die Antragstellung, Förderabwicklung und Baubegleitung

Bürgerinformation

Die Stadtvertretung unserer Stadt hat am 06.08. durch Beschluss den Bürgermeister beauftragt, die Zusammenarbeit mit der Amtsverwaltung dahingehend zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen ein Austritt aus dem Amt erfolgen kann und gleichzeitig eine Verwaltungsgemeinschaft mit einer anderen Kommune möglich ist. Hintergrund ist der Wunsch nach einer für die Bedürfnisse der Stadt verbesserten Verwaltungsdienstleistung.

Aufgrund der einseitigen und fehlerhaften Berichterstattung der letzten Zeit durch unsere örtlichen/regionalen Medien ist es an dieser Stelle wichtig festzuhalten, dass es durch diesen Vorgang keine Veränderungen im Bereich der Arbeitsplätze aller städtischen Beschäftigten kommen wird und es werden sich für die Bürger/innen der Stadt keine Verschlechterungen ergeben, was die für sie wichtigen Verwaltungsleistungen angehen (z.B. Ausweisausstellung, An- und Abmeldungen u.s.w). All diese Verwaltungsaufgaben, die für unsere Bürger/innen von Bedeutung sind, werden auch künftig hier in unserer Stadt angeboten.

Hier können Sie die Erklärung der Stadtvertretung einsehen: