Partnerschaft mit der Stadt Bain-de-Bretagne

Die Kommission ist von der Stadt Lütjenburg gegründet worden, damit sie in ihrem Namen die Kontakte zur Partnerstadt Bain-de-Bretagne in Frankreich pflegt und ausbaut. Für diese Aufgabe stellt die Stadt daher jährlich eine bestimmte Summe zur Verfügung.
In der Kommission finden sich 8-10 Personen zusammen, die besonderes Interesse an der Städtepartnerschaft haben. Die Stadt Lütjenburg ist auf jeden Fall durch einen Vertreter / eine Vertreterin aus der Stadtvertretung präsent, ebenso die Raiffeisenbank, die historisch durch ihre frühe Partnerschaft (ab 1970) mit der Banque de Crédit Mutuel in Bain-de-Bretagne die Basis sowohl für die Lütjenburger Schulpartnerschaften (ab 1976) als auch für die Städtepartnerschaft (ab 1984) gelegt hat. Mindestens ein Mitglied der Kommission sollte der Französischen Sprache mächtig sein, um die Verbindungen nach Bain möglichst unkompliziert zu gestalten. Es wird gleichfalls dafür Sorge getragen, dass neben den Begründern der Partnerschaft die junge Generation so stark vertreten ist, dass sie die Arbeit zu gegebener Zeit übernehmen und weiterführen kann.
Die Kommission trifft sich in unregelmäßigen Abständen zu ihren Sitzungen. Deren Häufigkeit hängt vor allem davon ab, welche Ereignisse im Rahmen der Partnerschaft vorzubereiten sind. So finden etwa alle zwei Jahre aus einem besonders zu bestimmenden Anlass (Einweihungen, Jubiläen, Sportveranstaltungen, Jugendtreffen, u.a.), Bürgerbegegnungen statt, einmal in Bain, dass andere Mal in Lütjenburg. Dann besuchen sich größere Gruppen von Bürgerinnen und Bürgern aus beiden Städten, um dass Ereignis gemeinsam zu begehen und dabei die gegenseitigen Beziehungen zu stärken oder neue entstehen zulassen.

Ansprechpartner:

Gerlinde von Soosten
Huuskoppel 13
24321 Darry
Tel. 04381-5870
Unter den Fahnen der Städte Bain und Lütjenburg empfing Bürgermeister Dirk Sohn die Besucher aus Frankreich und ihre Gastgeber (2016)

40 Jahre Schüleraustausch mit Bain-de-Bretange (Frankreich)

Schon damals hat man erkannt, dass man besonders auf die Jugend –also auf Schülerinnen und Schüler—beider Nationen setzen müsse, um eine Verständigung, um Freundschaften zu fördern. Heute ist der Schüleraustausch zwischen unseren Städten eine Selbstverständlichkeit und wesentlicher Bestandteil  der Partnerschaft zwischen Bain-de-Bretagne und der Stadt Lütjenburg. „Ich wünsche  mir, dass das so bleibt, denn der vom Schüleraustausch geleistete Beitrag zur Völkerverständigung und die damit verbundene Sicherung des Friedens sind Ziele, für die es sich immer lohnen wird, sich mit allen Kräften einzusetzen“ so Bürgermeister Dirk Sohn während eines Empfanges im Rathaus der Stadt Lütjenburg. Sein Dank galt den Schülerinnen und Schüler für das gegenseitige Interesse aber auch den Schulleitungen und Lehrkräften der Schulen in Bain und dem Schulzentrum in Lütjenburg, die diesen Austausch organisieren.